Sonntag, 1. Oktober 2006

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ich merke gerade wieder wie ich wieder in die phase komme, wo mir noch so nichtige dinge wichtig erscheinen....und ich unausstehlich werde, wenn ich nicht meinen willen bekomme.
eigentlich hatte ich gedacht, dass sei in den letzten jahren vorbei gegangen aber da habe ich mich wohl getäuscht.
eigentlich bin ich es ja immer die sagt: Hey wozu schlechte laune haben?? Wozu sich über sowas unwichtiges aufregen....
so kann ich gerade nicht denken...ich fühle mich wieder als würde ich in ein riesiges loch fallen...oder vor einen scherbenhaufen stehen..

ich benutze vorwände um mich mit meiner schlechten laune davonzuschleichen.....vorwände die ich gar nicht umsetze...vorwände die man lügen nennt. normalerweise tue ich sowas nicht aber was bringt es wenn ich menschen dann nur anmecker vor wut...trauer...oder enttäuschung? Da denke ich..so eine Notlüge ist für beide seiten besser....ist es nicht eigentlich ein typisches Kindsverhalten?
so wie: "Mami hats mir verboten" ..okay dann tue ich so als hätte ich mit was anderem spass aber insgeheim beschäftige ich mich mit dem anderen kram überhaupt nicht und denke in dem falle nur an die sache die mir meine mutter in dem beispiel verboten hat. Davon abgesehen dass mir meine muter nichts verboten hat...wie gesagt...nur ein beispiel und ich finde es passt gut...Ich infantiles Wesen..aber das ist ja nichts neues....im grunde habe ich angst davor erwachsen zu werden...angst vor den neuen dingen die man mit der mündigkeit so machen kann....auto fahren....eine eigene wohnung zu beziehen...einfach nur angst davor...selbstständig zu sein bzw. nun Dinge zu tun, wo es früher verständlich war, dass das die Eltern für einen erledigen. Natürlich nicht so alltägliche Dinge.....
Aber ich glaube solche Sorgen hat fast jeder, obwohl ich es auch nicht als persönliche Sorge bezeichnen würde. Ich nenne es eine Sache, die zum leben dazu gehört.
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Eigentlich habe ich Angst vor mir selbst. Ich weiß nicht wieso ich im Sinne vom Leben und Handeln so unbeschwert sein kann und doch immer im  Kopf über so seltsame Dinge nachdenke. So werde ich immer denken, dass mich eigentlich niemand wirklich kennt, denn irgendwie fühle ich mich doch schizophren. Ich werde mich nie in der Öffentlichkeit so geben können wie ich wirklich denke. Es würde nicht in diese Welt hineinpassen....in diese Welt, in der Menschen nur nach Äußerlichkeiten und Leistung in der Gesellschaft betrachtet werden.
Wir kennen das ja alle hier...wenn man eine Person im Internet kennengelernt hat und sie irgendwann einmal trifft, ist sie entweder ganz anders als sie sich im Internet gegeben hat, weil sie sich einfach nur der Person im Internet anpasste oder aber sie ist genau so wie sie sich auch gab. Bei mir würde das erste zutreffen..aber nicht weil ich mich anpasste...ganz einfach weil ich anders denke als ich handle. Menschen denen ich vertrauen kann, kriegen auch das was ich denke...fremde....bekommen nur ein redefaules wesen, welches ziemlich unsympathisch für die meisten leute wohl wirkt. So wird  mir schon desöfteren Arroganz in der Realität unterstellt weil ich mich so abweisend verhalte. Aber ich kanns nicht ändern.
Ich habe Angst vor Menschen., weil mir schon zu  viele von diesen mechanischen, ein Ziel vor Augen, oberflächlichlichen Menschen über den Weg gelaufen sind und es auch noch immer tagtäglch passiert. Reale Kontakte knüpfen fällt mir dadurch schwer...weil ich die meisten menschen eben als oberflächlich abstemple und deshalb nichts mit ihnen zu tun haben möchte. aber das verstehen diese menschen nicht weil sie sich der gesellschaft anpassen und gar nicht erst denken...sondern nur ihre sogenannten "Aufgaben " erfüllen. Man erfährt nichts über ihre Hobbies...aber wie auch wenn sie da sie in der schule sind so gut wie keine haben außer shoppen, kerle, sex, alk und lästern. ich wills nicht verallgemeinern denn es gibt ja schon auch noch andere leute von denen ich auch einige kenne. Aber mein realer Freundschaftskreis ist klein und ich bin auch damit zufrieden weil ich keine Lust habe mich zu verstellen und "Freundschaften" zu schließen die mir nichts bedeuten sondern nur dem Zweck dienen. Sowas finde ich sehr arm....

Gut in letzter Zeit fühle ich mich deshalb ein wenig einsam in der Schule und passe mich notgedrungen den emsigen Ameisen an...es scheint ja nicht anders zu gehen...aber ich hasse es...ich weiß...man muss sich im leben anpassen an alle anderen...um eben seinen sinn im leben zu finden...aber für mich besteht der sinn nicht in handlungen...wenn ich darüber nachdenke lebe ich um über dinge nachzudenken...natürlich gibt es dinge die ich gerne tun würde und ich hab auch ziele aber ich nehme mir zeit für mich...eigentlich viel zu viel....aber es gibt so viele fragen die ich mir immer wieder stelle und gedanken, die ich loswerden möchte, weil im in der öffentlichkeit für sowas kein platz ist.
Ich kenne niemanden der so darüber denkt wie ich...deshalb habe ich desöfteren wirklich angst vor mir selbst....eigentlich eher angst vor meinem denken.
liebendgern würde ich alles unbeschwerter sehen...so denken wie ich immer handle...aber das geht leider einfach nicht...da würde nichts helfen....nichts...ablenkung vielleicht...aber dafür denke ich auch wieder zu gern. Ja ein schwerer fall und ich erwarte hier auch von niemandem, falls das einer liest, mir darauf eine antwort zu geben.
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So nun wurde ich abgelenkt....würde mir jetzt im Moment auch schwer fallen. noch weiter darüber zu reden..deshalb....mach ich jetzt schluss....oberflächlich und mit einem Lächeln auf den Lippen. xD